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Das Projekt begann im Mai 2000 mit der Entsendung von Roma-Mediatoren
an zwei Berliner Grundschulen, an denen jeweils zwischen 15 und 20 Romakinder
aus den umliegenden Wohnheimen unterrichtet wurden. Ein Teil dieser Kinder
konnte mit Hilfe der mobilen Schulberatung der RAA Berlin überhaupt
erst eingeschult werden.
Roma-Mediatoren arbeiten als Ansprechpartner für die Kinder, Lehrer
und Eltern. Die Mediatoren helfen den Kindern in deren Muttersprache Romanes
im Fachunterricht. Zudem wird ein Unterrichten in spielerischer Form in
Romanes angeboten.
Das Projekt ist für Berlin ein Pilotprojekt und baut auf den Erfahrungen
mit Roma und Sinti als Lehrenden bzw. Mediatoren auf, die in Hamburger
und Kiel bereits gesammelt wurden. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist es,
die Eltern der Romaflüchtlingskinder zum Engagement in der Schule
zu ermutigen.
Zu Beginn des Jahres 2002 wurde das Projekt der Ausländerbeauftragten
des Landes Berlin vorgestellt und von dieser sehr begrüßt.
Es wurde verabredet, gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, mit der das
Projekt RomaMediatoren/ interkulturelle Schulhelfer auf andere Schulen
in Berlin ausgeweitet werden könnte.
Mehr dazu unter: Equal Entwicklungspartnerschaft - Ausbildung zum Schulmediator 
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