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Schülerunternehmen sind Projekte innerhalb einer Schule, die sich in ihrer Form und Arbeitsweise an realen Unternehmen orientieren. Dabei können unterschiedlichste Geschäftsideen realisiert werden, je nach Bedarf und Interessen der Schüler/innen. Die Hauptverantwortung tragen die Schüler/innen, Lehrer/innen beraten und unterstützen sie dabei.
Die Schüler/innen können ihre Ideen in den Unternehmen ausprobieren, dabei ihre Stärken entdecken und Kompetenzen ausbauen, die ihnen sowohl im späteren Berufsleben als auch in der alltäglichen Lebensgestaltung zugute kommen. Dazu gehören Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Die Jugendlichen erleben so, dass sie ihr unmittelbares Umfeld gestalten und Konflikte kreativ nutzen können. Bei all dem soll der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommen. Die Schülerfirmenberaterin bietet Unterstützung in Form von Informationen, Beratung, Kontakten zu anderen Schülerfirmen und Fortbildungen an.
In Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung wurde ab 1996 das Programm "SCHÜLER UNTERNEHMEN was!" in Berlin umgesetzt. Diese Erfahrungen konnten in dem ESF-Projekt "Schülerfirmen an Hauptschulen" bzw. anschließend "Schülerfirmen an Hauptschulen entwickeln sich weiter" genutzt werden. Diese Projekte wurden in enger Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (dort im Rahmen des Projektes "Wege finden"), der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin, der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Berliner Handwerkskammer in die Tat umgesetzt.
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