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Civis 2002 Europäischer Jugendvideowettbewerb
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Der Wettbewerb Ihr seid zwischen 14 und 22 Jahre alt und wollt eine Alternative zum passiven Medienkonsum? Lieber eigene Filme drehen, im Regiestuhl sitzen oder vor der Kamera stehen? Ihr wollt rechtem Stumpfsinn und Rassisten nicht das Feld überlassen? Einen eigenen Standpunkt beziehen gegen Gewalt und Ausgrenzung? Und das zusammen mit anderen jungen Filmemachern aus ganz Europa? Civis 2001 gibt jungen Leuten die Möglichkeit, originelle Filme zum Civis Motto "Leben in kultureller Vielfalt - gegen Rassismus und Ausgrenzung" in Zusammenarbeit mit Schulen, medienpädagogischen Zentren, Jugendeinrichtungen und Videowerkstätten eigenständig zu entwickeln und zu verwirklichen. Die besten Beiträge werden von einer internationalen Jury aus Medienexperten und Jugendlichen ausgewählt, und der Gewinner wird auf dem Europa Forum des WDR in Warschau Ende des Jahres prämiert. Die Veranstalter Der Jugendvideowettbewerb steht im Zusammenhang mit dem europäischen civiseurope Preis für Fernsehen, der jährlich vom WDR stellvertretend für die ARD in Zusammenarbeit mit der Freudenberg Stiftung und der Bundesbeauftragten für Ausländerfragen ausgerichtet wird. Der Jugendvideowettbewerb wird von den RAA in Berlin und Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Civis Büro Köln koordiniert. Partnerorganisationen in sechs europäischen Ländern stehen den Projekten dort beratend zur Seite. Für die Unterstützung danken wir dem WDR, der Freudenberg Stiftung, der European Cultural Foundation und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Thema In Anbetracht wachsender Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und rassistisch motivierter Gewalttaten in ganz Europa ist das Engagement von Jugendlichen wichtiger denn je. Das lateinische Wort "Civis" steht als Symbol für mündige, freie Bürger, die sich für die Grundrechte aller Menschen wie Würde und Gleichwertigkeit einsetzen. Dazu gehören insbesondere auch die Rechte von Minderheiten und benachteiligten Mitgliedern der Gesellschaft. Der Civis Wettbewerb möchte die Rolle der Medien und der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit stärken und eine engagierte Medienarbeit mit Jugendlichen fördern, die sich für Verständigung, Respekt und demokratisches Miteinander einsetzt. Der Jugendvideowettbewerb möchte junge Leute dazu animieren, sich mit dem Thema anhand von kurzen Beiträgen (originellen Dokumentationen oder Spots) auseinanderzusetzen und Engagement zu zeigen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Thema kann in unterschiedlichen Formen und von einer lokalen, nationalen oder europäischen Perspektive aus behandelt werden. Teilnahme und Termine Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren produzieren Filme in eigener Regie. Die Beiträge sollten nicht länger als 20 Minuten sein und können zum Beispiel Kurzspielfilme, originelle Dokumentationen, Trickfilme oder Spots sein. Die Beiträge sollten im VHS oder SVHS-Format und mit englischen Übersetzungen oder Untertiteln bei der RAA Berlin eingereicht werden. Wenn möglich, sollten die Beiträge zusätzlich für die Verwendung im Civis-Webarchiv im Digitalformat eingereicht werden. Einsendeschluß ist der 31.8.2002. Internationale Jury Im Herbst trifft sich die internationale Jury aus jugendlichen und erwachsenen Medienexperten. Diese wird aus jeweils einem/r Jugendlichen und einem/r Erwachsenen aus den teilnehmenden Ländern zusammengesetzt, daß heißt dieses Jahr mindestens aus 6 Ländern. Die Jury wählt aus den besten Beiträgen der einzelnen Länder den Gewinner des Civis 2002 Jugendvideopreises. Der Termin wird auf diesen Seiten bekannt gegeben. Eventuell wird es eine deutsche Jury zur Vorausscheidung der deutschen Beiträge zum Wettbewerb geben. Preisverleihung Das gewinnende Filmteam wird im Rahmen der Verleihung des europäischen Fernsehpreises civiseurope auf dem Europa Forum des WDR ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Diese Veranstaltung ermöglicht den Jugendlichen, ihre Arbeit einem größerem Publikum vorzustellen. Internationale Jugendbegegnung Die Jurysitzung wird Raum zum Kennenlernen und Austausch zwischen Jugendlichen aus den Teilnehmerländern bieten. Darüber hinaus ist ein internationales Jugendtreffen parallel zur Preisverleihung geplant. Genauere Informationen gibt es später auf diesen Seiten. Wichtige Informationen: Finanzielle Unterstützung Bei Bedarf kann finanzielle Unterstützung für die Produktionskosten der Videos bis maximal 500 Euro bei der RAA Berlin beantragt werden. Dies beinhaltet Kosten für Sachmittel und medienpädagogische Betreuung sowie andere Aufwendungen. Ein Antragsformular ıst bei der RAA Berlin erhältlich und sollte möglichst früh eingereicht werden. Die Anträge können je nach finanzieller Lage und Anzahl bewilligt werden. Die Gelder werden in jedem Fall aber nur nach genauer Kostenaufstellung, Vorlage der Originalbelege und nach Einreichung der Filmbeiträge in Berlin ausgezahlt Sonstige Kosten: Kosten für Reisen und Unterbringung zum Treffen der internationalen Jury, zur Teilnahme am Medientag in Köln und zur Preisverleihung werden übernommen. Dasselbe gilt für ein eventuelles internationales Jugendtreffen parallel zur Preisverleihung. Freistellung Der Civis Jugendvideowettbewerb findet bei den Kultusministerien der Länder Zustimmung. Die Genehmigung zur Teilnahme bzw. eine Unterrichtsbefreiung kann direkt über die jeweilige Schulleitung erfolgen oder bei den zuständigen Koordinationsstellen der RAA beantragt werden. Öffentlichkeitsarbeit Um eine hohe Wahrnehmung und Wirkung des Wettbewerbs zu erzielen, sollen die Beiträge im Rahmen von Fernsehübertragungen des WDR sowie von regionalen und europäischen Anstalten gesendet werden. Eine eigene Civis Homepage ist derzeit im Entstehen, auf der ein Filmarchiv mit herunterladbaren Kurzversionen der Videobeiträge zur Verfügung stehen wird. Die Videofilme werden zusätzlich dokumentiert und in der Mediathek der RAA-Berlin archiviert. Dort stehen sie zur Ansicht und Ausleihe zur Verfügung und können für pädagogische Zwecke genutzt werden. Informationen zum Civis Wettbewerb einschließlich des civismedienpreises und civiseurope sind auch unter www.wdr.de/unternehmen/civis.html abrufbar. Tips und Anregungen Kriterien der Jury Die Jury bewertet vor allem auch die Originalität der Beiträge und die Kreativität in der Umsetzung der Ideen, und ist dabei weniger auf die technische Perfektion bedacht. Wichtig ist auch die Frage, wie nah der Beitrag an dem gestelltem Thema ist. Des weiteren können Hintergrundinformationen zur Entstehung des Films die Arbeit der Jury erleichtern. Beispiele von Wettbewerbsbeiträgen im Jahr 2000 Der Preisträger 2000: Die Hutmacher, Animationsfilm, 3 Min. Medienprojekt Wuppertal Seht diese Hüte von Besiegten! Und Nicht als man sie Vom Kopf uns schlug zuletzt, War unsrer bittern Niederlage Stund. Sie war, als wir sie folgsam aufgesetzt. (Brecht Zitat) Mit diesem Brecht-Zitat endet die Filmhandlung, die nach Playmobilart mit der Darstellung eines friedlichen Kleinstadtmilieus beginnt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich zwischen den einst friedlich miteinander lebenden Bewohnern und nicht näher definierten Fremden ein mörderischer Konflikt, der für die meisten tödlich endet. Urteilsbegründung: Die Jury war von der Idee, gesellschaftliche Gegensätze zwischen Einheimischen und Fremden in Form einer Trickfilmanimation zu abstrahieren, sehr beeindruckt. Der Film entlässt den Zuschauer mit der offenen Frage nach der Ursache des Konfliktes und regt so die Beschäftigung mit der Entstehung von Gewalt im allgemeinen an. Insgesamt konnte der Beitrag durch seine sehr gute technische und dramaturgische Umsetzung und nicht zuletzt durch den Verzicht auf sprachliche Mittel insbesondere eine international besetzte Jury überzeugen. Sonderpreis der Jury "6 qm neue Heimat. Zu Besuch im Flüchtlingsheim Biesental" AJP 99e.V. Bad Freienwalde, Jugendtreff Dosto Bernau, Umbruch Bildarchiv Berlin Zwanzig Jugendliche aus Brandenburg machen sich auf den Weg zum Flüchtlingsheim Biesenthal. Sie wollen sich selbst ein Bild davon machen, wie die Menschen dort leben. Gespräche, gemeinsames Kochen, Konzert und eine Sightseeingtour bilden den Rahmen dieses selbstorganisierten Wochenendes. Urteilsbegründung: Letztendlich war die Jury von der engagierten Aktion, die dazu einlädt es euch auch an anderen Orten gleichzutun, sehr beeindruckt. Die Dokumentation war sehr übersichtlich gefilmt und konnte wirkliche Nähe zu den dargestellten Bewohnern des Flüchtlingsheims und ihrer Lebenssituation herstellen. Dafür auch nochmal von unserer Stelle unsere größte Anerkennung. Beiträge aus den einzelnen Ländern: Niederlande No Society /Kurzfilm/ 10 Min. Im Film No Society sucht ein junger Mann, der unter Entfremdung leidet, professionelle Unterstützung, um Kontakte knüpfen zu können. Ein Film über Langeweile, die falschen Freunde, über Hoffnung und darüber, Entscheidungen zu treffen, eine Reflexion der modernen Gesellschaft. Mixed Pickles/Spielfilm/30 Min. LBR (s.Europäische Partner) Das bunte Treiben einer Bauwagenkolonie, die süchtig nach eingelegten Gurken ist. Polen Przygoda Reportage/40 Min Der Beitrag dokumentiert den Ausflug zweier Jugendlicher in den Hundertjährigen Wald im Süden Polens. Dort entdecken sie Vertretungen der verschiedener Religionen, z.B. besuchen sie eine Holz-Moschee und erfahren, daß es schon seit mehr als 400 Jahren Moslems in Polen gibt. Italien La Tunica/Kurzfilm/10 Min La Tunica erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der unter dem Druck seines rassistisch geprägten Lebensumfeldes (Eltern, Clique) seine angehende Beziehung zu einer marokkanischen Einwanderin abbricht. Namensgebend ist eine Soloszene des Hauptdarstellers vor einem Spiegel, in der er durch das Anlegen eines für Marokkaner typischen Umhangs versucht, die Lebenssituation der Einwanderer nachzuempfinden. Voscena y coscienza Ein junger Mann klagt seinen Vater an, der eng in Mafia-Zirkel verstrickt ist. Die Geschichte wird zu einem Abbild rassistischer Einstellungen in der italienischen Gesellschaft. Lultimo viaggio di Kwaku Ananse Dieser Film läßt uns die Erfahrungen eines afrikanischen Einwanderers in seinen ersten Tagen in Italien nachempfinden. casilino 700 Casilino 700 ist das größte Flüchtlingslager in Europa. Der Film gibt Einblick in die Lebensbedingungen von rumänischen Roma-Flüchtlingen in Italien. Deutschland (einige Beispiele) Abseits 7. Klasse der Regelschule Bad Sulza Ein Fußballplatz in Bad Sulza wird Schauplatz einer zufälligen Begegnung zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen. In diesem Moment laufen die Vorurteile und Vorstellungen in einem (alp)traumartigen Clip ab. Son / Ende Jugendliche der Kraftstation Remscheid Eine fast schon alltäglich gewordene interkulturelle Lovestory: Deutsches Mädchen und türkischer Junge sind ineinander verliebt, doch das Glück wird getrübt durch die Tatsache, daß Ali seit seiner Kindheit versprochen ist. Alternativen der Entscheidung, in Montagetechnik aufgezeichnet, beleuchten die Situation junger Menschen im Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen und Lebensweisen. We walk the same way Jugendliche der RAA Bielefeld Ein nicht deutscher Junge fühlt sich von einer Clique jugendlicher Fußballfans verfolgt, deren Fankleidung mit den deutschen Nationalfarben gekennzeichnet ist; doch etwas völlig Überraschendes geschieht, als sie den Fliehenden einholen ... Es war einmal Schwaaner Filmclub In diesem Kurzfilm spielt die Hauptrolle eine Fee, die allein gegen Fremdenfeindlichkeit kämpft. Wo ihr Konflikte begegnen, schreitet sie ein. Bald merkt sie, dass sie sich völlig erschöpft. Big Brother Europe/Kurzfilm/5. Min CIVIS-Videogruppe des 12.Jahrgangs, Ingeborg-Drewitz GES Gladbeck RAA Gladbeck Nach dem Modell Big Brother is watching you finden sich in einer Unterkunft nach und nach Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern ein, die mittels bekannter Klischees typisiert werden. Schließlich fehlt zur Komplettierung des europäischen Zusammenlebens nur noch einer, der Repräsentant Deutschlands. Mit mediengesteuerter Spannung wird er am 68.Tag des Spektakels erwartet. Politische Teilhabe von Migranten/Dokumentation/25 Min. Städt. Gemeinschafts-und Ganztagshauptschule Gereonswall Köln, 10. Jahrgang RAA Köln Innerhalb eines interkulturellen Unterichtsprojektes, in das die Videodokumentation integriert ist, sammeln Schüler/Innen im Vorfeld zur Ausländerbeiratswahl 1999 in Köln Informationen über kommunalpolitische Einflussnahme von Migrant/Innen und fangen Meinungen und Stimmungen per Interview auf. Mitmachen ist alles!??/Kurzfilm Schüler/innen der Sophie-Scholl-GES, Hamm RAA Hamm Lehrer/innen folgen unkritisch den Anweisungen eines Wettbewerbs, in dem man angeblich seine Menschenkenntnis beweisen soll. Zu diesem Zwecke erstellen sie bereitwillig schon in den Anfangsklassen Prognosen zum Schulabschluss ihrer Schüler/innen. Bestand die Motivation zum Mitmachen aus vorauseilendem Gehorsam oder Ignoranz oder gar Profitgier? Einerlei; am Ende stellt sich jedenfalls heraus, daß mittels des Wettbewerbs etwas völlig anderes getestet werden sollte... Merve/Dokumentation/17 Min. Schüler/innen der Gesamtschule Schwerte RAA Kreis Unna Bilder einer vom Erdbeben zerstörten und verwüsteten Gegend in der Türkei stimmen ein in eine Reportage über ein türkisches Mädchen, das durch die Naturkatastrophe 1999 seine Mutter verloren hat und nun mit dem Vater in Deutschland lebt. Violence isn´t the Solution/ Musikvideo/5 Min. Schüler/innen des Ruhrtal-Gymnasiums Schwerte Medienzentrum und RAA Dortmund Eine musikalische und filmische Collage, die am Beispiel eines dargestellten Einzelfalls inhaltlich dem Refrain Violence isn´t the Solution folgt. Getrennte Welten/Kurzfilm/6 Min.30s Jugendliche des Gymnasiums am Ostring Bochum RAA Bochum Dieser Film zeigt die unterschiedlichen Lebenswelten zweier junger Menschen aus zwei verschiedenen Kulturen und macht deutlich, dass diese gar nicht soweit voneinander entfernt sind. Kontakte und Partner (top) Gesamtkoordination und Koordination neue Bundesländer RAA Berlin Katja Pott, Kofi Ohene-Dokyi Chausseestraße 29, 10115 Berlin Telefon: 0049 (0)30 283 90 384 Fax: 0049 (0)30 2834303 e-mail: civis@raa-berlin.de Koordination alte Bundesländer RAA Dortmund Ulrike Klingsporn Burgholzstraße 150 44145 Dortmund Tel 0231/ 50 25 830 Fax 023150267 44 E-mail uklingsp@stadtdo.de Civis Büro Köln Dr. Christina Kilius Im Mediapark 5a 50670 Köln Telefon: 0221/ 45 43 17 0 Fax: 0221/ 454 31 74 Web: www.wdr.de/Unternehmen/Civis.html Koordination in den Partnerländern > Italy The Cariplo-ISMU Foundation (Foundation for Information and Studies on Multiethnicity) Contact Mara Clementi or Paolo Ruspini, Foro Buonoparte 22 20121 Milano Tel:0039 (0)027 20 23 375 Fax:0039 (0)02 87 6042 e-mail: clementimara@hotmail.com web: www.ismu.org > The Netherlands LBR National Bureau against Racial Discrimination Contact: Marianne Plug Schaatsbaan 51 3013 AR Rotterdam Tel. 0031 (0)10 201 0201/ Fax:0031 (0)10 201 02 22 e-mail: plug@lbr.nl web: www.lbr.nl > Poland Foundation Kryzowa for European Understanding Dr. Edward Wasiewicz Ul.ofiar Oswieccimskich 17 50069 Wroclaw Tel. 0048 (0)71 342 69 76 od. Fax. 0048 (0)71 343 4773 E-mail: edward@kryzowa.org.pl web: www.aede.org/b8.html > Spain CEP-Centro de Ensenanza a Profesores Extension Puerto Real Crta. Puerto Real- Medina, Km. 1,5 10 115 Puerto Real, Cadiz Paulino Quintana e-mail: quintana@mixmail.es > Belgium CVB- Centre Video Bruxelles Jaques Borzykowski 113 rue Royale Sainte Marie 1030 Bruxelles phon +32 (0)2 216 80 39 fax +32 (0)2 245 13 45 e-mail: cvb.videp@chello.be |
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