| Projekt- und Materialangebote der RAA Berlin |
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Vom Planspiel bis zur Computersimulation Material, Beratung und mehr für die pädagogische Praxis
• Fachlich-methodische Aspekte der RAA-Handreichungen
• Inhaltliche Dimensionen
• 10 Materialangebote für Schul- und Jugendarbeit
• Zum Info-Pool in der Mediathek der RAA Berlin
• Spezialisierte Serviceangebote und Ansprechpartner
Fachlich-methodische Aspekte der RAA-Handreichungen
Das Spielen hat in der RAA Berlin Tradition. Man könnte auch sagen, es hat Methode, ist es doch ein Weg, selbst verfahrene Situationen aufzubrechen und wenn es sich z.B. um ein Strategiespiel in einem Schulprojekt handelt kontroverse Themen zur Sprache zu bringen und neue Handlungsideen zu erproben. Ein Spiel, das so etwas kann, muss stimmig und der Materie, an die es sich anlehnt, fachlich gewachsen sein. Dabei muss es spielbar bleiben und unbedingt die Lust am Ausprobieren wecken und wach halten.
Im Weiteren findet sich eine Liste von solchen Praxisvorschlägen der RAA. Beim ersten Ansehen der Titel fällt auf: Vieles scheint irgendwie auf interkulturelles Lernen hinauszulaufen, aber methodisch drehen sich die meisten Anregungen für Unterricht und Jugendarbeit ganz klar um Spiele, Medien und Theater. Das beschreibt zugleich eine Art Messlatte, die die RAA Berlin an die eigenen Materialien legt. Auf dieser Messlatte gibt es fünf Striche, die jedes Produkt erreichen muss.
Erstens: Instruieren
Lehrerinnen, die vielleicht eine gefällig gestaltete Anleitung für ein Musical suchen, erwarten, dass sie alles enthält, was sie brauchen also Kopiervorlagen, Noten, Erfahrungsberichte, kurz: eine gute Instruktion. Dabei stört es diese Lehrerinnen natürlich keineswegs, wenn sich das Musical „interkulturell“ nennt. Aber es ist nicht immer unbedingt der Grund, warum sie sich für ein Material der RAA interessieren. Für den ersten Strich auf der erwähnten Messlatte bedeutet das zugespitzt: Unsere interkulturelle Kompetenz liefern wir quasi mit, wissend, dass die methodische etwas höher geschätzt wird. Das heißt, dass die Vorsicht von Lehrern gegenüber dynamischen Lernsituationen und ihr Anspruch auf praktikable Methoden und das kleinschrittige Ausführen von Ideen ernst genommen werden müssen.
Zweitens: Verfremden
Unsere methodischen Angebote lesen sich wie ein „who is who“ handlungsorientierten Lernens. Handeln braucht Spielräume, die sich in einer Atmosphäre, in der z.B. rassistische Einstellungen dominieren, schwer herbeireden lassen. In dieser Situation wird es im Übrigen für die Handelnden sozial gefährlich und lernpsychologisch wenig hilfreich sein, wenn sie sich unmittelbarer Aufklärung stellen. Der zweite Strich auf der Messlatte fragt daher nach einem Medium, das Konflikte durch Verfremdung entschärft und so Interaktionen zwischen den Beteiligten ermöglicht.
Drittens: Informieren
Mathematiklehrer lösen in der Regel die wirklich schwierigen Aufgaben zu Hause, bevor sie sie ihren Schülerinnen stellen. Es wäre schön, wenn auch „moralische Erziehung“ nach dem einfachen Motto liefe: Ich kann nur dann etwas glaubhaft und professionell vermitteln, wenn ich es für mich selbst vorab durchgerechnet habe. Mit dem dritten Strich versuchen wir, Lehrenden in ihrem methodischen Interesse zu begegnen und sie dann in die Rolle von (Mit-)Lernenden zu versetzen. Oder deutlicher: Ein Material muss zusätzliche Angebote und Informationen enthalten, die eigens auf den Horizont eines lehrenden Menschen zielen.
Viertens: Erfinden
Wann immer aktuelle Diskurse Neuigkeiten melden, bleibt die Frage nach dem Wie. Alte Hüte bieten da keine Antworten. So wäre es einigermaßen paranoid, mit neuen Medien umzugehen und es bei den gewohnten Lehrer-Schüler-Rollenmustern zu belassen. Ein bisschen Schulreform sollte man bei dieser Gelegenheit schon mit anpacken. Die Entwicklung von Materialien muss, dazu zwingt sie der vierte Strich, erfinderisch dabei sein, innovative Methoden mit innovativen Inhalten zu verbinden.
Fünftens: Beteiligen
Der fünfte Strich fasst im Grunde alle vorangegangenen Kriterien zusammen: Die beste Form, zu einem verwendbaren Material zu gelangen, das eine originelle Lösung für ein praktisches Problem bietet, besteht darin, die künftigen Zielgruppen gemeinsam mit außerschulischen Experten an der Entwicklung zu beteiligen.
Inhaltliche Dimensionen
Gelungene Produkte und Projekte der RAA, egal, ob sie sich z.B. im Feld „Demokratie lernen“ oder „Übergang Schule-Beruf“ bewegen, richten ihren Fokus sowohl auf die Position von Minderheiten als auch auf deren Einbindung in die Bürgergesellschaft. Manchmal entstehen dabei Spielideen relativ leicht und zwangsläufig aus einer echten Situation und ihrer Verfremdung wie in der „Insel“ (s.u.), die seit Jahren immer wieder erfragt wird. Doch die komplexer werdenden gesellschaftlichen und pädagogischen Herausforderungen erfordern weiterreichende Materialien, die vielschichtige Themen bearbeitbar machen. Denn die demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten auch jugendlicher Bürger und ihrer Erziehungspartner lassen sich breit verwurzeln und vielfältig gestalten und damit mancher Eskalation vorbeugen; und genau diese Idee versuchen die Produkte der RAA in methodischen Vorschlägen in der Lebenswelt von Jugendlichen und Pädagogen zu verankern. Sie setzen dort an, wo sich die allermeisten Kinder und Jugendlichen befinden, und multiplizieren ihre Lösungsansätze in Dokumentationen, Fortbildungsseminaren und Beratungen. Obwohl die Handreichungen zunächst Lösungen für konkrete, auch kleinteilige Probleme anbieten, entstehen mit ihnen Modelle, die in andere Zusammenhänge übertragbar sein müssen.
Für die Materialien der RAA bedeutet das, dass sie ihre Feuerprobe zumeist schon bestanden haben, wenn sie erscheinen. Alle Spiele und Arbeitsvorlagen wurden in verschiedenen Settings erprobt und so dokumentiert und aufbereitet, dass Pädagogen sie mithilfe der mitgelieferten Materialien selbständig anwenden bzw. je nach Gruppensituation an ihre Bedingungen anpassen können. Die Texte in den Heften und Koffern enthalten daher nicht nur Spielanleitungen und -materialien, sie geben in Wörterbüchern und Anlagen auch Informationen zu Begriffen, Methoden und Erfahrungen und berichten, wie Lehrer und Jugendliche die Spiele erlebten und weiter nutzten. Denn Jugendliche sind nicht nur die künftigen global und local „players“, sie spielen schon heute kräftig mit. Wie und wo dies real möglich ist und geschieht, ist in vielen der Materialien zugleich dargestellt, um den Bezug zur Realität herzustellen und zur Weiterarbeit zu motivieren.
10 Materialangebote für Schul-und Jugendarbeit
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Im Folgenden werden einige Produkte in Stichworten dargestellt. Sie können über die RAA Berlin bezogen oder in ihrer Mediathek ausgeliehen werden. Eine vollständige Liste aller Veröffentlichungen findet sich unter Publikationen. Für alle Materialien gilt: Sie sind so aufgebaut, dass Lehrer, die sich beispielsweise mit einem Medium nur begrenzt vertraut fühlen, die Projektvorschläge trotzdem in der Praxis benutzen können.
• Interkulturelle Beiträge 3: Kunst gegen Gewalt. Das Iphigenieprojekt (1992)
Das Material dokumentiert eine Aufführung des klassischen Textes „Iphigenie auf Tauris“ in der Berliner Volksbühne. Es bietet darüber hinaus eine Stückbearbeitung, die mit sechzehn- bis zwanzigjährigen Jugendlichen diskutiert und aufgeführt werden kann.
• Interkulturelle Beiträge 4: Weit bin ich gegangen. Weit. Sinti und Roma
Projektkoffer Roma und Sinti (Literatur, Videos und Musikkassetten)
Die Broschüre führt ältere Jugendliche und Erwachsene in die kulturelle Welt von Sinti und Roma. Der Materialkoffer der RAA enthält dazu Bücher und weitere Praxis-Anregungen zur Verwendung im Unterricht.
• Interkulturelle Beiträge 5: Die Insel. Ein Planspiel zur Gewaltprävention
Projektkoffer „Die Insel“
Interkulturelle Beiträge 22: Courage. Ein Adventure. Computerspiel (Disketten) mit Begleitbroschüre (1996)
Mit dem Planspiel „Die Insel“ für Dreizehn- bis Achtzehnjährige, das in allen Einzelheiten in dem Heft ausgeführt ist, wird deutlich, wie Rassismus öffentliche Diskussionen, u.a. über Flucht, Asyl und Demokratie, beeinflusst. Das Planspiel wurde vielfach auch in Fortbildungen für Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen verwendet. Der Materialkoffer kann in der RAA Berlin ausgeliehen oder bestellt werden.
Thematisch angelehnt an „Die Insel“ ist das Computerspiel „Courage“. Die Begleitbroschüre bietet weniger informierten Begleitern von Jugendlichen einen Zugang in das Medium Computerspiel, macht sie über ausführliche Lösungshilfen als Gesprächspartner für Jugendliche fit und erläutert Einsatzmöglichkeiten in Schule und Jugendarbeit. Über den unmittelbaren Bezug auf das Medium hinausgehend, bespricht sie den Hintergrund, vor dem interkulturelle Lernprozesse stattfinden können. Das Spiel eignet sich für Kinder und Jugendliche ab elf Jahren.
• Interkultureller Kalender (jährlich zum Schuljahresbeginn)
Interkulturelle Beiträge 6: Feste der Weltreligionen Geschichte, Tradition, Gegenwart (2., überarb. Aufl., 2000)
Die Broschüre ergänzt den schuljahresweise erscheinenden Interkulturellen Kalender. Sie erklärt und illustriert kulturelle und religiöse Traditionen von Christen, Muslimen, Juden, Hindus und Buddhisten und gibt Anregungen für die pädagogische Arbeit damit. Broschüre und Kalender können ab der Primarstufe eingesetzt werden. Unter www.raa-berlin.de/RAASeiten/Start.html ist der Kalender mit ausgewählten Hintergrundinformationen auch online verfügbar.
• Interkulturelle Beiträge 10: Die Gerichtsverhandlung. Ein Planspiel zur Wertediskussion und Gewaltprävention (1994)
Projektkoffer „Die Gerichtsverhandlung“
Interkulturelle Beiträge 23: Bren! Der Auftrag. Computerspiel (Disketten/CD-Rom) mit Begleitbroschüre (1996)
Detailliert ausgeführt diskutiert das Planspiel ethische Grundsätze, gegen die sich Gewalttaten richten, u.a. die Rollen Beteiligter und scheinbar Unbeteiligter. Das Spiel wurde für vierzehn- bis achtzehnjährige Jugendliche entwickelt, zu ihm kann ein Materialkoffer ausgeliehen oder bestellt werden.
Das Adventure „Bren!“ ähnelt inhaltlich der „Gerichtsverhandlung“. Die Broschüre bietet einen Zugang in das Medium für Begleiter von Jugendlichen, macht sie über ausführliche Lösungshilfen methodisch als Gesprächspartner für Jugendliche fit und erläutert Einsatzmöglichkeiten in Schule und Jugendarbeit. Darüber hinaus bespricht das Heft den Hintergrund, vor dem Computerspiele in interkulturellen Lernprozessen einsetzbar sind. Das Spiel eignet sich für Kinder und Jugendliche ab elf Jahren.
• Interkulturelle Beiträge 24: WoahWoah. Ein Musical. CD und Begleitheft mit Stück, Noten, Text, Erklärungen (1999)
Mit der Broschüre und der CD zum interkulturellen Musical „WoahWoah” hält man alle Materialien in der Hand, die für die theater- und musikpädagogische Arbeit mit Zwölf- bis Sechzehnjährigen, die ein Musical aufführen wollen, benötigt werden. Die Broschüre bietet neben Stücktext und Noten Hinweise zum Bühnenbild, zu den Kostümen und zur Gestaltung von Proben. Auf der CD finden sich der Mitschnitt einer Aufführung, eine Halbplayback-Fassung die man benutzen kann, wenn man selbst nicht über genügend Instrumentalisten verfügt und ein Beispiel, wie das Ganze in diesem letzten Fall klingen könnte.
• Interkulturelle Beiträge Jugend & Schule No. 5: Community Foundation ein Kinderspiel. Mit einem Planspiel und einer PC-Simulation (2004)
Brentown. Gründe eine Foundation. Computersimulationsspiel (1997)
In dem Planspiel und der PC-Simulation lernen fünfzehn- bis achtzehnjährige Jugendliche, virtuelle Bürgerstiftungen aufzubauen. Die Broschüre informiert über den Hintergrund und die Struktur solcher Community Foundations. Zusätzlich erläutert sie Chancen und Notwendigkeit des Stärkens von Zivilgesellschaft, insbesondere, aber nicht nur in Ostdeutschland, und berichtet über gelungene Praxismodelle, in denen Jugendliche aktiv mitwirken.
Das Planspiel simuliert einen Prozess in einer Gemeinde, an dessen Ende im Idealfall eine demokratisch agierende Bürgerstiftung und ein von ihr realisiertes erstes Projekt stehen. Kommunale und externe Akteure sowie alle anderen sozialen und politischen Kräfte spielen hier eine Rolle wie die Jugendlichen und Begleiter, an die sich das Material richtet.
Das Computerspiel „Brentown“ variiert die Eingangsstory und die daraus entwickelten Handlungsoptionen etwas und bietet, entsprechend dem Medium, andere Aktionsvarianten für die Spieler. Es lässt sich als Begleitmaterial zum Planspiel verwenden und vertieft die Kenntnis sozioökonomischer Mechanismen und demokratischer Standards mit den technischen Möglichkeiten einer Simulation.
• Interkulturelle Beiträge Kultur & Jugend 1.2002: Jugend in der Stadt (RAA Berlin/Ernst Klett Schulbuchverlag, 2002, ISBN 3-12-060101-2)
Projektkoffer „Auf Entdeckungsreise“. Stadtrallye zum multikulturellen Berlin
Interkulturelle Blätter 18: Auf Entdeckungsreise Stadtrallye. Idee, Erarbeitung, Durchführung (1997)
Mit dem Stadtspiel „Auf Entdeckungsreise“ wird es für zwölf- bis sechzehnjährige Kinder ein Abenteuer, interkulturelle Orte in beiden Teilen Berlins kennen zu lernen. Die Anleitung versetzt Lehrerinnen in die Lage, diese Stadtrallye vorzubereiten und zu begleiten. Der ergänzende Materialkoffer kann in der RAA ausgeliehen werden. Das Heft „Jugend in der Stadt“ enthält neben weiteren Hintergrundmaterialien eine komplette Vorlage zur Eigenproduktion und ggf. Abwandlung auch für andere Städte.
• Interkulturelle Beiträge Kultur & Jugend 2.2002: Theater Macht Schule (RAA Berlin/Ernst Klett Schulbuchverlag, 2002, ISBN 3-12-060102-0)
Das Heft bietet Anregungen und didaktische Materialien zur Nutzung von Theater in der pädagogischen Arbeit. Die Handreichungen stellen verschiedene praktische Formen und Möglichkeiten dazu vor, u.a. die Methoden Forum-Theater („Theater der Unterdrückten“) nach Augusto Boal, exploratives Theater und kleinere Übungen. Ergänzt wird dies durch eine Projektdarstellung mit Libretto zum Musical „Sommernachtstraum“ nach Shakespeare, das mit Zwölfjährigen entwickelt wurde.
• Interkulturelle Beiträge Kultur & Jugend 3.2003: Schule sieht fern (RAA Berlin/Ernst Klett Schulbuchverlag, 2002, ISBN 3-12-060103-0)
Die Broschüre stellt Anleitungen und Erfahrungen dazu vor, wie das Medium Video und Film in Schul- bzw. Jugendprojekten für Toleranz und gegen Ausländerfeindlichkeit eingesetzt werden kann. Aktuelle Informationen zum neuen europäischen Jugendvideoprojekt Yeff! der RAA und zu Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter www.yeff.net .
Zum Info-Pool in der Mediathek der RAA Berlin
Die öffentliche Mediathek der RAA Berlin dient als Anlaufpunkt für alle thematisch Interessierten und Engagierten. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen bei den Sachgebieten interkulturelle Bildung, Ausländerpolitik, Situation ethnischer Minderheiten, (Anti-) Rassismus, Ausländerrecht, (Jugend-) Gewalt und Antigewaltstrategien, Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit, globale Weltprobleme und Migration. Die Mediathek enthält Fachliteratur, aber auch thematisch relevante Belletristik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der größte Teil davon liegt in deutscher Sprache vor, dazu kommen aber auch Materialien in vietnamesischer, russischer, türkischer, portugiesischer, französischer und englischer Sprache.
Neben den offiziell beziehbaren Titeln enthält der Bestand auch sonst schwerer zugängliche „graue Literatur“, ergänzt durch Zeitschriften, Periodika und Zeitungen, Videos und andere audiovisuelle Medien inklusive einer Reihe von Projektkoffern, Spielen und Spielekarteien. Ein thematisch geordneter Zeitungsausschnittdienst komplettiert die Recherchemöglichkeiten vor Ort.
Die mit dem Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum (ARIC) Berlin erstellte Materialdatenbank ermöglicht den direkten Zugang zum Gesamtbestand der Mediathek einschließlich der bibliografierten Zeitschriftenaufsätze über den Link www.aric.de/aric/datenbanken. Alle Medien und Daten dienen neben der Ausleihtätigkeit auch der Recherche zur Beantwortung schriftlicher und telefonischer Anfragen. Durch eine systematisierte Freihandaufstellung ist der überwiegende Teil des Bestandes benutzerfreundlich aufgestellt und zur Ausleihe aufbereitet. Darüber hinaus bieten ein Präsenzteilbestand und die verschlagwortete ARIC-Adressdatenbank ständigen Zugriff auf aktuelle Informationen wie Adressen, Bibliografien, Bildungsangebote, Fördermöglichkeiten und anderes mehr.
Informations- und Dokumentations-Services der Mediathek können von allen Interessierten in Anspruch genommen werden. Die Ausleihmöglichkeiten sind vorwiegend im Berliner Raum nutzbar, während Bestellungen und Rechercheanfragen auch aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland beantwortet werden können. Kontakt und aktuelle Öffnungszeiten finden sich unter Mediathek.
Serviceangebot „Künstleragentur“
Zusätzlich bietet die RAA Berlin einen Service zur Vermittlung von Künstlern und Fachleuten in Schule und Jugendarbeit. Die vermittelten Externen sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und besitzen gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie kommen aus verschiedenen Ländern und beherrschen eine Vielzahl künstlerischer Formen in Bereichen wie Musik, Malerei, Marionettenbau, Instrumentenbau, Airbrush, Clowntheater, Tanz, Kochen, Sport, Video, Graffiti, Trommeln, Comic u.v.m.
Das Angebot eignet sich für Schulen und Schülerclubs, Schülerläden, Jugendfreizeit- und Kindereinrichtungen, die zur Unterstützung der Unterrichtsarbeit, für Arbeitsgemeinschaften, Hort, Workshops oder Projektwochen die fachliche Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern benötigen. Die RAA Berlin steht Pädagogen und Künstlern im Rahmen der Kontaktvermittlung auch zur Information und Beratung über Chancen, Bedingungen und Erfahrungen einer Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern mit Externen zur Verfügung. Die Mediathek der RAA verfügt zudem über zahlreiche Publikationen, die Beispiele solcher Kooperationen enthalten. Kontaktadressen von Kultureinrichtungen im interkulturellen Bereich, vorwiegend, aber nicht nur in den neuen Bundesländern, finden sich auch in der ARIC-Adressdatenbank unter www.aric.de/aric/datenbanken.
Spezialisierte Serviceangebote und Ansprechpartner
Weitere Dienstleistungsangebote der RAA incl. Beratung, Vermittlung und Fortbildung zu aktuellen pädagogischen Fragen und Schwerpunkten finden Sie bei den verschiedenen Serviceagenturen unter Schule und Jugendhilfe sowie bei den einzelnen Projektdarstellungen unter Projekte. Die fachlichen Ansprechpartner und ihre Kontaktdaten sind dort jeweils benannt.
Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu Materialentwicklung und Dienstleistungen in der RAA sind:
Britta Kollberg und Sascha Wenzel
RAA Berlin
Telefon +49 (0) 30. 240 45-100, Fax -509
info@raa-berlin.de
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