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Mehr Rezepte, Geschichten, Bilder und Anregungen enthält die Broschüre Feste der Weltreligionen, Interkulturelle Beiträge Nr. 6
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26. 29. 9. 2009 - Durga-Puja
Hinduistisches Fest zu Ehren der Göttin Durga, in Familie und Gemeinde mit Kultur, Kirmes und einer Lichterkette aus 108 Lampen begangen; große Bildnisse der Göttin und ihrer Begleiter werden überall aufgestellt und verehrt
Info
Hierzulande noch wenig bekannt, aber seit etlichen Jahren auch in Deutschland gefeiert, ist das Durga-Fest. Es ist der Göttin Durga geweiht, die im Sanskrit als »die schwer Zugängliche« bezeichnet wird. Laut Mythologie erschien die Gattin des Shiva sowohl als gerechte als auch als furchtbare Gottheit. Die Gestalt der Durga, in anderer Erscheinung auch Göttin Kali, kann auf Außenstehende möglicherweise befremdlich wirken. Ihre äußere Erscheinung zeigt sie als brutal, abscheulich und mehrarmig. Doch symbolisiert diese Gestalt zugleich die Kraft, mit der sie die bösen Mächte besiegt.
Vor hundert Jahren noch von den Wohlhabenden veranstaltet, ist das Durga-Fest in jüngerer Zeit ein Fest der Gemeinde und wird durch Spenden finanziert. In Bengalen z.B. ist das Fest durch die zunehmende Kommerzialisierung zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden. An 4 Tagen wird in der Familie und in der Gemeinde gefeiert, Kultur und Kirmes dargeboten. Seit 1974 ist Durga-Puja auch in Deutschland bekannt und wird mittlerweile in etwa zehn Städten gefeiert. Insgesamt 5 Tage dauert es mit der Einweihung als Beginn und einem Abend der Begegnungen , wobei der 3. Tag den Höhepunkt bildet. Da werden die Lichterkette und ein Opferfeuer gezündet. Die Lichterkette hat 108 Lampen, eine heilige Zahl. Täglich wird ein Festmahl gereicht mit Süßigkeiten, Obst und traditionellen Speisen. Wichtiges Element ist dabei der Altar, der die Göttin Durga in mehrarmiger Kampfpose (in jeder Hand trägt sie eine Waffe gegen die Dämonen) darstellt.
Ein Rezept
Indische Festmahlzeiten gibt es genauso zahlreich wie indische Feste. Bei hinduistischen Festen gibt es als Festspeisen neben Obst, Rohkost aus Getreide, zahlreiche Süßigkeiten aus Milchprodukten, Obst und Nüssen. Das hier genannte Rezept ist dennoch repräsentativ, da es bei keinem Fest- oder Feiertag fehlen darf.
Daal - Rote Linsen nach indischer Art
Zutaten für 4 bis 6 Personen:
250 g rote Linsen, 2 mittelgroße Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
2 Tomaten, 3 Eßl. Pflanzenöl, Gewürze: 1 Tl. Cumin (ganz), 1 Tl. Ingwer (gemahlen),
einhalb Tl. Curcuma (Gelbwurzel), 2 Schoten Chilli, einhalb Tl. Cumin (gemahlen), Salz
Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser abwaschen und abtropfen lassen. Die Zwiebeln in Würfel schneiden, Knoblauch kleinhacken, Öl in einen Topf geben und erhitzen. Cumin (ganz) dazugeben, kurz anbraten, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und unter ständigem Umrühren gut anbraten. Gewaschene Linsen dazugeben und braten, bis die Farbe aufhellt. Gewürze hineintun und gut umrühren. Tomaten vierteilen und die Chilli dazugeben. Wenn die Gewürze und Linsen gut gemischt sind, Wasser dazu gießen, so daß der Topfinhalt mit ca. 1 cm Wasser bedeckt ist. Mit Salz abschmecken, den Topf zudecken und den Inhalt zum Kochen bringen. Anschließend bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten lang garkochen.
Daal kann man mit Reis oder Fladenbrot als Beilage servieren bzw. als Suppe oder Vorspeise genießen.
Ansprechpartner
Berlin Hindu Mahasabhai e.V.
Berlin Mayurapathy Sri Murugan Tempel
Urbanstr. 176, 10961 Berlin
Telefon (030) 694 69 00
Botschaft Indiens
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Kulturabteilung
Telefon (030) 25 795 - 312
pam@indianembassy.de
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