Mehr Rezepte, Geschichten, Bilder und Anregungen enthält die Broschüre Feste der Weltreligionen, Interkulturelle Beiträge Nr. 6



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13. 5. 2006
Vesakh
Feiertag zur Erinnerung an Buddha Shakyamuni: an seine Geburt als Siddhartha Gautama um 560 v.Chr. im heutigen Indien, an seine Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum und seinen Eintritt ins Parinirwana

Info
Der Vollmondtag im April/Mai (bzw. der 8.4. nach dem Mondkalender) ist Siddharta Gautama Buddha gewidmet, der um 560 v.Chr. in Nordindien geboren wurde. Seine Lehren und somit der Buddhismus, nach seinem Tode (um 480) schriftlich überliefert, wurden erst Ende des 18. Jahrhunderts in Europa publik. Buddhas wechselhaftes wie ungewöhnliches Leben veranlaßte u.a. den deutschen Schriftsteller Hermann Hesse zu seiner »Indischen Dichtung – Siddhartha«, 1922 im S. Fischer-Verlag Berlin erschienen.
Buddha samt seiner universalen Welt- und Menschenerkenntnis ist auch heute noch in Buddhistenkreisen Anlaß des Gedenkens, der Ehrung und des Feierns. Diese Heiligen-Feier (vietnamesisch Le Phat Dan) wird traditionell immer nach einer Vollmondnacht abgehalten; die Gläubigen begeben sich zur Meditation und zum Gebet in eine Pagode – soweit sie in unserem Lande vorhanden sind (z.B. zur Zentral-Pagode in Hannover).

Ansprechpartner

Deutsche Buddhistische Union e.V.
Geschäftsstelle
Amalienstr. 71, 80799 München
Telefon (089) 280 104

Buddhistische Gesellschaft Berlin e.V.
Wulffstraße 6, 12165 Berlin
Telefon (030) 792 85 50

Vietnamesisches Kulturzentrum
Alfred-Jung-Str. 14, 10369 Berlin
Telefon (030) 9869 5306