30. 9./1. 10. 2008 - Rosh ha-Shana
Jüdisches Neujahrsfest zum Beginn des biblischen Jahres 5769 zur Erinnerung an die Schöpfung und den Bund zwischen Gott und Israel, Beginn der „10 Bußtage“
Info
Das jüdische Jahr beginnt im Herbst, das heißt nach dem weltlichen Kalender ca. im September/Oktober. Es hat 12 bzw. 13 Monate, die nach dem Mondphasenkalender ausgerechnet werden. Dieser bestimmt die Folge der Schaltjahre. Anhand der überlieferten Generationsgeschichte wurde der Beginn der jüdischen Zeitrechnung ermittelt. Er bezeichnet mit dem Jahr 0 die Erschaffung der Welt. So beginnt beispielsweise im September 2000 das Jahr 5761.
Das Neujahrsfest wird gefeiert als Erinnerung an den Bund, der zwischen Gott und Israel geschlossen wurde. An diesem Tag sollen die Menschen in sich gehen, sollen sich vom »Bösen« wenden und nur »Gutes« tun.
Es soll Rechenschaft abgelegt werden; Gott sitzt an diesem Tag über den Menschen zu Gericht und fällt sein Urteil, wie im Talmud beschrieben. Wenn die Menschen sich aufrichtig bemühen, sich zu bessern, ihre sittlichen Pflichten erfüllen und des Bundes mit Gott sich erinnern, dann wird auch Gott veranlaßt sein, sich daran zu erinnern, und den Menschen ein glückliches Leben gewähren.
Ein Widderhorn (Schofar = Posaune) wird im Morgengottesdienst nach der Thora- und Prophetenlesung bzw. an mehreren Stellen des Zusatzgebetes in festgelegten Tonfolgen geblasen.
Rosch ha-Schana wird an zwei Tagen gefeiert.
Ansprechpartner
Zentralrat der Juden in Deutschland
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Jüdische Gemeinde zu Berlin
Joachimsthaler Straße 13, 10719 Berlin
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Telefon (030) 88 02 80
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